Zertifizierung SUN Java Programmer (SCJP) Kapitel 10 Entwicklung

Benutzung von javac und java

  • Die Option -d dient zur Angabe eines alternativen Pfades für die Class-Dateien, wenn sie das erste mal generiert werden durch das javac Kommando
  • Die Option -d kann ein paket-abhängiges Ziel für die Class-Dateien on-the-fly erzeugen, wenn dass root Paket-Verzeichnis bereits existiert.
  • Die Option -D in Verbindung mit dem Kommando java kann dazu benutzt werden um Systemeigenschaften zu setzen.
  • Systemeigenschaften setzen sich aus name=value Paaren zusammen, die direkt hinder der -D Option angegeben werden müssen, z.B. java -Dmyproperty=myvalue
  • Command-line Argumente werden immer als Strings behandelt.
  • Das java command-line Argument 1 wird in ein Array als Element 0 gesteckt, Argument 2 als Element 1 usw.

Suchen mit java und javac

  • Beide java und javac benutzen die gleichen Algorithmen um nach Klassen zu suchen.
  • Die Suche beginnt an dem Ort, der die Klassen die standartmäßig in J2SE enthalten sind beinhaltet.
  • Benutzer können alternative Orte zur Suche definieren, in dem sie Classpaths benutzen
  • Der Default-Classpath kann definiert werden mit hilfe von OS Umgebungsvariablen.
  • Ein Classpath kann deklariert werden auf der Kommandozeile und überschreibt den Default-Classpath
  • Ein einzelner Classpath kann viele verschiedene Suchorte definieren
  • In Unix wird ein Classpath mit forward slashes (/)  zur Trennung von Verzeichnissen in der Pathangabe benutzt. In Windows, werden backslashes () benutzt.
  • In Unix werden Doppelpunkte (:) benutzt um mehrere Classpaths voneinander zu trennen. In Windows werden Semikolons (;) dazu benutzt.
  • Um in einem Classpath das momentane Verzeichnis als Suchort zu spezifizieren benutzen man den Punkt (.)
  • Wird in einem Classpath eine Klasse gefunden, wird die Suche beendet, dadurch ist die Reihenfolge der Suchorte wichtig.

Pakete und Suche

  • Wenn eine Klass in ein Paket gesteckt wird, muss ihr vollqualifizierter Name benutzt werden.
  • Ein import-Ausdruck ist ein Alias für den vollqualifizierenden Namen der Klasse
  • Damit eine Klasse lokalisert werden kann, muss der vollqualifizierte Name eine enge Beziehung mit der Verzeichnisstruktur, in der die Klasse ist, besitzen.
  • Ein Classpath kann relative und absolute Pathe besitzen.
  • Ein absoluter Path beginnt mit / oder .
  • Nur das letzte Verzeichnis in einem vorgegebenen Path wird durchsucht

JAR Dateien

  • Eine komplette Verzeichnisstruktur kann in einer JAR-Datei archiviert werden.
  • JAR-Datreien können mit javac und java durchsucht werden.
  • Wenn eine JAR-Datei in einem Classpath beinhaltet ist, dann muss nicht nur das Verzeichnis angegeben werden, in dem sich die JAR-Datei befindet, sonder auch der Name der JAR-Datei .
  • Für Testzwecke können JAR-Dateien auch in …/jre/lib/ext abgelegt werden, das sich irgendwo innerhalb der Java Verzeichnisbaums auf der Maschine befindet.

Static Imports

  • Der Ausdruck eines statischen Imports schaut folgendermaßen aus: import static
  • Statische Imports können zum Anlegen von Shortcuts für static members (statische Variablen, Konstanten und Methoden)für jede Klasse benutzt werden.

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